Institut für Ernährungswirtschaft und Verbrauchslehre

Veränderungen der Konsum- und Ernährungsgewohnheiten durch das Auftreten von Tierseuchen/ -krankheiten sowie die sich daraus ergebenden Veränderungen für das produzierende Gewerbe – eine empirische Studie

Wenn Tierseuchen auftreten, sind die Verbraucher verunsichert. Absatzmärkte können zusammenbrechen und Existenzen bedroht sein. Es wird ermittelt inwieweit die Verbraucher aufgeklärt sind. Es werden für die Analyse die Tierseuchen bzw. Tierkrankheiten BSE, Scrapie, Maul- und Klauenseuche, aviäre Influenza (Vogelgrippe) und die Blauzungenkrankheit herangezogen. Des Weiteren werden hier Faktoren der Medienberichterstattung berücksichtigt. Anschließend soll eine empirische Ermittlung zeigen, wie stark die Verbraucher ihr Konsum- und Ernährungsverhalten ändern. Welche Produkte ersetzen die betroffenen Produkte? In Deutschland existiert ein umfangreiches Qualitätsmanagementsystem in den Betrieben. Kann der Verbraucher durch Werbung mit den Qualitätssiegeln und dem allgemeinen Qualitätsmanagement das Vertrauen in die Produkte wieder erlangen bzw. behalten? 

Ziel dieser empirischen Studie ist die Ermittlung des Konsumentenverhaltens und vor allem die Herausgabe von Richtlinien für die Produzenten, um Absatzeinbrüche zu vermeiden. Varianten dieser Richtlinien könnten veränderten Warenbewegungen, Produktentwicklungen, verstärkte Werbung bzw. Aufklärung sein.

 

Beginn: 01.01.2009
Projektleitung: Prof. Dr. Awudu Abdulai
Bearbeitung: Nicole Stiegmann